Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg


Müllverbrennung - ein Gefahrenherd? Abschied von der Dioxinschleuder


Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Stand: Juli 2005

[ weiter ]
Emissionen

Das Müllheizkraftwerk Würzburg verfügt mit seinen Gewebefiltern schon immer über modernste Technik. Die Nachrüstung der Rauchgasreinigung (1995/96 und Linie 3 1998) zeigt Emissionen, vergleichbar denen einer Erdgasheizung.

Insbesondere bei Dioxinen / Furanen und damit bei sämtlichen organischen Schadstoffen, liegen moderne MHKW's wie Würzburg heute an der Spitze des Emissionsschutzes.

Aber auch mit allen anderen Werten, insbesondere Schwermetalle, Stickoxide, Staub usw., sind moderne MHKW's heute besser als jedes Kohle-, Öl- oder auch Biomassekraftwerk, einschließlich der Holzverbrennung.

Dieser enorme Fortschritt (vgl. Bericht der Bundesregierung, ebenfalls noch unter Umweltminister Jürgen Trittin, Juli 2005 "Müllverbrennung - Ein Gefahrenherd? Abschied von der Dioxinschleuder") kostet Geld.

Die entsprechenden Umrüstungs- und Baumaßnahmen des Zweckverbandes bedeuteten in den letzten Jahren eine Investition in diesen Umweltschutz von über 100 Mio. €.

Moderne MHKW's sind damit die niedrigsten Emittenten bei der Erzeugung von Energie aus fossilen Brennstoffen und gleichzeitig aus 50 % nachwachsenden Energieträgern.
Vergleicht man die Energieerzeugung mit der Deponierung, werden sogar 100 % der Energie genutzt, im Verhältnis zur praktisch nicht vorhandenen Energienutzung auf Hausmülldeponien.

Abfallverbrennung als Emissionsquelle

Der Beitrag der thermischen Abfallbehandlung zur gesamten Schadstoffemission in Deutschland ist gering

Margit Löschau, ReSource 4/2009
(PDF-File, 555 KB)    [ weiter ]

© 2017 Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg   | |   Impressum   |   Kontakt   |   Sitemap   |   Home    |