Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg


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Auswirkungen des Betriebes auf die Umgebung des MHKW

Nachbargemeinde Rottendorf lässt im Jahr 2000 Bodenproben in der Umgebung des MHKW untersuchen
Die Bodenbelastung in Rottendorf ist seit 1984 unverändert


Bevor das Müllheizkraftwerk Würzburg 1984 in Betrieb ging, wurden im Auftrag des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Raum Würzburg (damals noch Zweckverband Müllheizkraftwerk) in der Umgebung des MHKW Bodenproben genommen und analysiert.

1987 im Auftrag des Zweckverbandes vom TÜV Bayern untersuchte Bodenproben ergaben ähnliche Werte wie schon 1984, vor Inbetriebnahme des MHKW.

Im Jahr 2000 wurden erneut Bodenproben untersucht. Auftraggeber war diesmal die Nachbargemeinde Rottendorf.

Die Gemeinde liegt in unmittelbarer Nähe des MHKW und ließ das Untersuchungsprogramm im Rahmen der AGENDA 2000 durchführen (veröffentlicht im "Mitteilungsblatt der Gemeinde Rottendorf" vom 4. Oktober 2000).

Es wurden Chrom, Cadmium, Nickel, Blei, Quecksilber, Kupfer, Zink und Dioxine/Furane bestimmt.
Selbst nach über 16 Jahren Betrieb des MHKW ist ein Einfluss des Müllheizkrafwerkes auf die Bodenbelastung in der unmittelbaren Nachbarschaft nicht erkennbar.

Das Ergebnis entspricht den Prognosen der Gutachten für die Linie 3.

Auch dort wurde bei den geringen Emissionen des MHKW eine zusätzliche Belastung durch das MHKW von weit unter 1 Tausendstel zur vorhandenen Belastung prognostiziert. Die Prüfwerte für die Bereiche "Wohngebiete" (gemäß dem Bundes-Bodenschutzgesetz) werden bei allen Schadstoffen weit unterschritten.

Auch bei den Dioxin- und Furanwerten ergab sich ein Gehalt von weniger als 0,001 Mikrogramm TE/kg Trockensubstanz (TS).
Dieser Wert liegt weit unter dem Grenzwert von 0,005 Mikrogramm TE/kg TS für uneingeschränkt gärtnerische Nutzung.

Der 16-jährige Betrieb zeigt keine nachvollziehbaren Nachteile für die Nachbarschaft. Die Investition des Zweckverbandes von heute umgerechnet ca. 60 Millionen Euro in die Rauchgasreinigung der drei Linien erwies sich als richtige Entscheidung.

Auszug aus einer Pressemitteilung vom 15.12.2000

 

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