Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg

Volumenreduktion und Inertisierung

Durch den etwa zweistündigen Verbrennungsvorgang auf dem Rost wird der Abfall weitgehend inertisiert.

Das Volumen des Abfalls wird um etwa 90 % reduziert. Das Gewicht wird auf etwa 25 % seines Ausgangsgewichts verringert. Der Reststoff Schlacke ist dreimal so schwer wie Hausmüll und hat ein spezifisches Gewicht von 1,4 - weitaus höher als Wasser.

Die anschließende Aufbereitung (Abscheidung von Metallen und Nichtmetallen, Überkorn und Nichtverbranntem) und eine dreimonatige Lagerung führen zu einer weiteren Inertisierung der Schlacke.

Insbesondere Blei wird nun durch die Aufnahme von Kohlendioxid zu Bleicarbonat und ist damit praktisch nicht mehr eluierbar und damit auch nicht mehr verfügbar.

Die Elutionswerte von aufbereiteter Schlacke halten entsprechend auch die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung hinsichtlich der Schwermetalle ein und selbst die Eluatwerte für Chloride (Salze) liegen unterhalb der Chloridwerte von Meerwasser.

Diese Inertisierung kann nur durch die Verbrennung erreicht werden.

Die Schlacke aus dem MHKW wird in eine Schlackeaufbereitungsanlage transportiert und dort aufbereitet. Nach einer Lagerzeit kann sie in ausgewählten Bereichen des Tiefbaus wieder verwertet werden.

 

© 2017 Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg   | |   Impressum   |   Kontakt   |   Sitemap   |   Home    |