Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg

Schadstoffsenke Müllheizkraftwerk

Moderne Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiges Ziel des Umweltschutzes.
Aber auch dieser Kreislauf kommt wie jeder Kreislauf in der Natur nicht ohne Schadstoffsenke aus.
Genau so, wie der menschliche Körper Leber und Niere benötigt, benötigt moderne Kreislaufwirtschaft einen Mechansimus zur Ausschleusung von Schwermetallen und von organischen persistenten Schadstoffen (insbesondere Dioxine / Furane).

Insbesondere beim toxischen Schwermetall Quecksilber gelingt es moderner Müllverbrennung über 98% des nicht vernichtbaren Schwermetalls über die Filter abzuscheiden. Nur noch etwa 1 - 1,5% verbleiben, ebenfalls weitgehend inertisiert, in Kesselaschen und Schlacke.

Der Abscheidungsgrad in der Rauchgasreinigung liegt bei über 99% im Vergleich zum Beispiel bei Kohle- und Zementwerken von nur 50%.

Durch den Versatz der Filterstäube in Salzbergwerken werden insbesondere Quecksilber und Cadmium der Biosphäre entzogen und so sicher wie möglich eingelagert.

Rein biologische Verfahren können diese Schadstoffsenke so nicht leisten und bringen letztlich nicht unerhebliche Mengen an den genannten Schwermetallen immer wieder in den Stoffkreislauf zurück.

Das gleiche Problem hat die Mitverbrennung von Abfall in Industriebetrieben ohne hochwirksame Quecksilberfilter.

 

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