Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg










Studie der Universität Regensburg


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Müllverbrennung und Arbeitsplätze

Moderne Müllverbrennungsanlagen bieten je nach Größe zwischen 50 und über 100 Facharbeitern (Elektro- und Metallhandwerk) sowie Meistern und Ingenieuren hoch qualifizierte Arbeitsplätze.

Hinzu kommen, je nach Konstellation und vorhandenen Zulieferbetrieben, 400 - 700 indirekte Arbeitsplätze durch den Betrieb einer solchen Anlage (siehe Studie der Universität Regensburg).

Man kann von Bruttolohnsummen von ca. 50.000 €/a pro Arbeitnehmer ausgehen, also direkt 2,5 - 5 Mio. €/a und indirekt 20 - 35 Mio. €/a, verbunden mit entsprechenden Steueraufkommen.


Studie der Universität Regensburg:


"Die wirtschaftliche Bedeutung des Müllkraftwerkes Schwandorf für die Stadt und den Landkreis Schwandorf"

Prof. Dr. Walter Oberhofer, Universität Regensburg, und Dr. Bernhard Schmidt, Universität Regensburg, unter Mitarbeit von Enzo M. Benzoni (alldata&plan consulting gmbh regensburg); Institut für empirische Marktanalysen (EMA), März 1996

1996 ließ der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) in einer Studie die wirtschaftlichen Auswirkungen des Müllkraftwerkes auf die Region Schwandorf untersuchen und bewerten.

Insbesondere die Folgen des Müllkraftwerkes für den regionalen Arbeitsmarkt und die regionalen Produktions- und Einkommensverhältnisse sowie für das regionale Steueraufkommen waren aufzuzeigen.

Aus dem Inhalt der Schlußbetrachtung, Seite 25 der Studie:

"Unter Einbeziehung aller indirekten Produktionseffekte zeigt der Fortgang der Untersuchung, daß davon ausgegangen werden kann, daß durch das Müllkraftwerk neben den 176.5 eigenen Arbeitsplätzen (davon 141.5 in der Region Schwandorf) mindestens 128 Arbeitsplätze bei anderen Unternehmen mit Sitz im Landkreis Schwandorf unterhalten werden. Das bedeutet, daß auf je zehn vom Müllkraftwerk Schwandorf beschäftigte Mitarbeiter im Jahre 1994 rund sieben weitere Arbeitsplätze in der Region entfallen, die vom Müllkraftwerk durch eigene Sachausgaben und durch die Konsumausgaben seiner Mitarbeiter finanziert werden."

Die Ergebnisse der Untersuchung lassen sich auch auf die Region Würzburg übertragen.

Rechnet man diese regionalen Ergebnisse bundesweit auf die thermischen Abfallbehandlungsanlagen hoch, bewirken 7.000 Arbeitsplätze in den Abfallbehandlungsanlagen incl. der Zulieferbetriebe ("direkte Arbeitsplätze") weitere 35.000 regionale und überregionale Arbeitsplätze ("indirekte Arbeitsplätze").


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