Neuer Service in Hopferstadt:
Anlieferung von Kleinmengen an Bauschutt und Kaminabbruch möglich

Was kann angeliefert werden?

Materialien der Deponieklasse I oder II, die nicht auf den Wertstoffhöfen oder den Bauschuttdeponien angenommen werden:

Bauschutt aus Steinen, Beton, Fliesen u. ä.

Gemischter Bauschutt oder getrennte Fraktionen von Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik, Porenbetonsteine und Gipskartonplatten mit Anhaftungen

Kaminabbruchmaterial:
Mauerwerk, Beton, Putz aus dem Rückbau von Abgasanlagen von Öl- oder Festbrennstoff-Feuerungsanlagen, üblicherweise mit deutlich sichtbaren Rußspuren.

Wieviel kann angeliefert werden?

Kleinmenge: maximal 2 m³, entsprechend dem Volumen eines 1-achsigen PKW-Anhängers.

Wann kann angeliefert werden?

Öffnungszeiten:

Ab dem 28. Januar 2022 an Freitagen in allen geraden Kalenderwochen, jeweils 13:00 Uhr – 15:00 Uhr

Wer darf anliefern?

Bürgerinnen, Bürger und Kleinbetriebe der Stadt Würzburg, des Landkreises Würzburg und des Landkreises Kitzingen.

Hier gibt es weitere Informationen:

Die Stadtreiniger der Stadt Würzburg: 0931 / 37 44 44 oder www.wuerzburg.de/stadtreiniger
team orange im Landkreis Würzburg: 0931 / 61 56 400 oder www.team-orange.info
Abfallberater im Landratsamt Landkreis Kitzingen: 09321 / 928 1234 oder www.abfallwelt.de

So kommt man zur Deponie:

In Ochsenfurt auf der B 13 in Richtung Uffenheim, rechts abbiegen auf ST 2269 in Richtung
Röttingen/Aub/Hopferstadt, nach ca. 3 km an Schild „Reststoffdeponie“ links.

Deponie Hopferstadt

Die Deponie Hopferstadt ging 1984 zusammen mit dem Müllheizkraftwerk Würzburg in Betrieb. Als Inertstoffdeponie ist sie für die Ablagerung von Materialien konzipiert, die organisch nicht mehr abbaubar sind. Hausmüll wird nicht abgelagert. So können sich keine Gase bilden und der Deponiekörper bleibt stabil.

Ursprünglich wurden hier die Reststoffe aus der Abfallverbrennung im MHKW abgelagert: Schlacke, Filterstaub und Flugasche. Heute werden sämtliche Reststoffe aus der Abfallverbrennung im MHKW zu 100% verwertet. Die aufbereitete Schlacke im Tiefbau, Filterstaub und Flugasche als Versatzmaterial im Bergbau.

Es werden vor allem inerte Abfälle aus Industrie, Gewerbe und Kommunen abgelagert, die nicht brennbar und nicht verwertbar sind. Vorausgesetzt, sie erfüllen die Anforderungen der Deponieklasse II der Deponieverordnung (DepV).

Typische Ablagerungsstoffe sind belasteter Bauschutt oder verunreinigte Böden.

Die Deponie liegt auf wasserundurchlässigen Schichten des Unteren Keuper (geologische Gesteinsformation) auf, die eine natürliche Barriere bilden.

Zusammen mit der mehrschichtigen Basisabdichtung existiert somit ein Multibarrierensystem.

Die Deponieabdichtung entspricht den hohen Anforderungen der Deponieklasse II der Deponieverordnung.

Sickerwässer werden über ein Sammelsystem in vier große Auffangbehälter geleitet.

Die Sickerwässer werden anschließend zum großen Teil im MHKW Würzburg verwertet und dort als Prozesswasser für den Verdampfungskühler verwendet. Nur ein kleiner Teil wird in der Kläranlage Würzburg entsorgt.

In 18 Beobachtungsbrunnen, die bis zu 75m tief sind, wird rund um die Deponie regelmäßig das Grundwasser in drei Grundwasserstockwerken überwacht.

Das Grundwasser aus den Beobachtungsbrunnen, die Sickerwässer und Oberflächenwässer werden regelmäßig in einem Labor analysiert und die Ergebnisse an das Bayerische Landesamt für Umweltschutz als Aufsichtsbehörde weitergeleitet.

Benutzungsbedingungen Download

Über die Restlaufzeit des ausgebauten Verfüllabschnittes II und der Restlaufzeit der gesamten Deponie ist derzeit keine Aussage möglich.